Patenschaften

ROKPA verfügt über eine 20-jährige Erfahrung mit Patenschaften. Angefangen in Indien, gefolgt von Nepal und Tibet konnten dank der treuen Unterstützung von Patinnen und Paten Hunderten wenn nicht gar Tausenden von Menschen in grösster Not geholfen werden. Strassen- und Waisenkindern konnte ein Heim und Bildung geboten, Witwen, alte und bedürftige Menschen vor dem Betteln bewahrt werden. Dies oft durch Einzel-Patenschaften finanziert.

Die Arbeit in der Entwicklungshilfe hat sich in den letzten Jahren weltweit verändert. Die Probleme in den Drittweltländern sind nicht kleiner geworden aber wir müssen sie ganzheitlicher angehen. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass die Unterstützung ausgeweitet werden muss, um die Hilfe zur Selbsthilfe effizienter zu gestalten. Die Einzelpatenschaften tragen dem weniger Rechnung. Zudem gibt es auch andere Gründe, die gegen Einzelpatenschaften sprechen. Es ist uns bekannt, dass einzelne Patinnen und Paten eine wunderbare Beziehung zu einem Kind aufbauen und diese während Jahren pflegen konnten. Diese Ausnahmen bestätigen jedoch nicht die Regel. Meistens ist es nicht möglich in direkten Kontakt zur unterstützten Person zu treten, weil es sich oft um noch nicht schulreife Kinder oder um Analphabeten handelt oder sie weder Englisch noch Deutsch schreiben können. Auch können Einzelpatenschaften zu sozialen Ungerechtigkeiten und Ungleichbehandlung von Kindern führen. Es kommt auch immer wieder vor, dass Patinnen oder Paten die Unterstützungszahlungen einstellen, was für ein Patenkind einschneidende Folgen haben kann.

Im Sinne einer ganzheitlichen und effizienten Politik in der Entwicklungshilfe hat ROKPA beschlossen, den Weg von Einzelpatenschaften hin zu Kollektivpatenschaften zu beschreiten.

Kollektiv- oder Projektpatenschaft
ROKPA will sich wie bis anhin für Strassen- und Waisenkinder sowie für in Not geratene Menschen einsetzen und ist unbedingt auf regelmässige Zahlungen von Spenderinnen und Spender angewiesen. Sie bietet deshalb die sogenannten Kollektiv- oder Projektpatenschaften an. Es werden also nicht mehr einzelne Kinder unterstützt, sondern Gruppen von Kindern oder ganze Institutionen wie Schulen, Kinderkrippen, Handwerkstätten, Ausbildungszentren, Kliniken etc...

Die Patinnen und Paten wissen weiterhin genau, wofür sie ihr Geld einsetzen. Sie werden regelmässig in Berichten und Rundbriefen informiert. Sie können auch jederzeit Auskünfte über den Verlauf des von ihnen unterstützte Patenschaftsprojektes einholen.

Da die Kollektiv- und Projektpatenschaften einen wesentlich kleineren administrativen Aufwand verursachen, kann ROKPA das gespendete Geld noch wirkungsvoller einsetzen.


Ich bin an einer Patenschaft interessiert






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